Die Saalebrücke auf dem Umschlag des ‚Burgauer Almanach’ führt uns zum dritten Mal in das Dorf, das der ICE in schneller Fahrt streift und das wir bequem mit der Straßenbahn besuchen können. Doch der Almanach hat es auf das versteckte Burgau abgesehen. Er geleitet uns in das erfüllte Leben unserer Vorfahren. Er erzählt uns, wie und auch was die Knaben und Mädchen in den letzten Jahrhunderten in der Burgauer Schule gelernt haben. Er stellt uns ihre Lehrer und ihre Probleme vor. Oh ja, nicht jeder Lehrer war leicht zu genießen! Der Almanach enthüllt aber auch, wo die Schulen gestanden haben und wann sie umgebaut oder erweitert wurden. Ein Ort braucht seine Struktur. Die Straßen geben ihm das topografische Gerüst, in das sich die Häuser der Bürger fügen. Zunächst bürgerten sich Hausnummern ein und in jüngerer Zeit auch Straßennamen. Als Jahrbuch hat der Almanach die Pflicht, uns an die Jubiläen der Burgauer in den Jahren mit der 10 zu erinnern. Sehr weit zurück reicht unsere Kunde nicht. Aber die Familie Zipfel - die in Burgau bisweilen über 50 Personen zählte, doch nun nur noch einen einzigen Namensträger hat - wird in Burgau erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ansässig. Auch über sie informiert das Heft. Von Anton Parthe, dem Burgauer Porzellanmaler, selbst einmal Vorsitzender des Burgauer Elternrates, stammt das Bild mit der Burgauer Kirche. Jeder Almanach soll ein farbiges Bild mit einem Bezug zu Burgau erhalten. Von Parthe muss es noch einige Bilder in Burgau und seiner Umgebung geben. Sollten wir ihn nicht einmal um eine Ausstellung bitten? Freilich, vor sechzig Jahren ist er gestorben, aber leben seine Bilder nicht immer noch unter uns?

Wer seine Sammlung fortsetzen möchte oder einfach einmal Interesse hat, in das frühere Schulleben oder in die Vergangenheit des Ortes Burgau einzutreten, kann den Almanach im Autohaus Fiebig, in der Jenainformation, in der ‚Jenaer Bücherstube’ am Johannistor oder beim Ortsverein Burgau zu den Druckkosten bekommen.

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